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EINZELAUSSTELLUNGEN '00
2000
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"MENSCHEN und BAKTERIEN":
GALERIE AM BUTTERMARKT, Köln (siehe unten: Zitate aus drei Presseberichten)
"GOETHES GRÜNE SCHLANGE, FRAUEN und BAKTERIEN": STADTHAUS LECHENICH, Lechenich (hierzu unten: Zitate aus drei weiteren Zeitungsartikeln)
"BACTEROSOPHICS": Aufführung einer Rezitationsperformance als "EXTRA" während der 1. LANGEN NACHT der kölner museen: als "EXTRA" im KÖLNISCHEN STADTMUSEUM (siehe unten: Programmheft-Ausschnitte und ein "bacterosophischer" Beispiel-Dialog)
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PRESSE-Zitate: in roter Schrift + roter Markierung in den "Thumbnails" der Zeitungsartikel. - (Die vollständigen Presseberichte werden auf Wunsch gerne zugesandt)

EXPRESS-Artikel (1) PRINZ-Pressetext (2)
(3) traditto+rebello (4) traDitti+reBelli (5)
(1) "
Wenn Bakterien zu Bildern werden". In: EXPRESS, 01. 08. 2000:
" ... Und die beiden kommen zu dem Schluss, dass die menschliche Entwicklung nicht weit fortgeschritten ist. Alles, worauf die Menschen stolz sind, haben die Bakterien schon geschafft..." - Alles? Nicht alles. ...."
(2) PRINZ, 08. 2000: "Ihre Serie "Bacterosophics" versteht die Künstlerin als "längst fällige Hommage an die ältesten und potentiell unsterblichen Herrscher unseres Planeten": die Bakterien. Wurde ja auch Zeit. ..."
(3) Jürgen RAAP: In: KÖLNER ILLUSTRIERTE, 08. 2000: "Die Kölner Objektkünstlerin Clementine Klein bereichert die klassische Tierfabel um eine moderne Variante: In ihren Bildern und Texten treten Einzeller bzw. Bakterien als handelnde Wesen mit menschlichen Zügen auf. ..."
(4+5) vergrößerte Abbildungen der in der KÖLNER ILLUSTRIERTEN gezeigten Bilder der beiden "bacterosophierenden" CYANOBAKTERIEN: "traDitto + reBello": (je 20 x 40 cm, 99 Ex. Siebdrucke auf schwarzem Chromolux 700)
(6)Gießharzobjekt einer (7)
(6) R
enate ROOS: "Die Medien prägen das Bild der Frau". In: KÖLNER STADT-ANZEIGER, 2/3. 09. 2000:"... Die Accessoires von Frauen erstarren so zu stummen Zeitzeugen einer Gesellschaft, in der Medien und Werbung das Image der Frau prägen und nicht umgekehrt. ... In den Collagen von Clementine Klein sind witzige Dialoge auszumachen, zu erkennen in der Galerie am Buttermarkt."
(7) vergrößerte Abbildung des im Zeitungsartikel gezeigten Gießharzobjektes aus der Serie "GÖTTINNEN + MENSCHINNEN" ( 35 x 60 x 15 cm)

(8)ERFTSTADT-ANZEIGER(9)Pressebericht in KÖLNER-STADTANZEIGER10FRAUEN+KUNST11
(8) Hanna STYRIE: "Künstlerin im "Bactero-Rausch". In: KÖLNISCHE RUNDSCHAU, 29. 11. 2000: "... Das öffentliche "Bacterosophieren", das Clementine Klein bei der Vernissage so temperamentvoll praktizierte, sorgte allerdings für Heiterkeit im Galerieraum; die Texte lassen sich in dem aufwendig gestalteten Kunstbuch "Planet" nachlesen, ..."
(9) P. SCHWEIGER: "Von Schlangen, Frauen und Bakterien". In: ERFTSTADT-ANZEIGER, 29. 11. 2000: "..."Sie tarnt sich in der Landschaft, sie verschmilzt mit ihr, sie wird die Landschaft", erklärt die Malerin, 'So kann ich, wenn ich die Schlange male, die Landschaft als Hintergrund eigentlich auch weglassen'. ... 'Hierzulande wird die Schlange verkannt', so Clementine Klein, 'in China dagegen macht man der Frau zum Beispiel ein Kompliment, wenn man sagt, sie sei so schön wie eine Schlange'. ..."
(10) "Dialog zweier Bakterien". In: KÖLNER STADT-ANZEIGER, 29. 11. 2000:
"... 'Goethes grüne Schlange, Frauen und Bakterien'. Schon der Titel lässt darauf schließen, dass sich der Besucher auf reichlich Skurriles gefasst machen muss. ..."
(
11) vergrößertes HINTERGRUNDBILD des Portraits von C. KLEIN, das sowohl in der KÖLNISCHEN RUNDSCHAU (8) als auch im ERFTSTADT-ANZEIGER (9) erschien.
Es zeigt sechs großformatige Farbfotografien eines Gießharzobjektes aus der Gießharz-Serie
"GÖTTINNEN + MENSCHINNEN".
Programmheft (12) Übersicht (13) Plakatentwurf (14)
(12+13)
"EXTRAS 19.30, 22.00 Clementine Klein und Edelwalda Klein lesen als 'Stra Ditto" und 'Ste Bello' aus 'Bacterosophics'. Zwei ketzerische Bakterien diskutieren über Sinn und Zweck des Menschen", S. 10 und S. 36/37, Programmhefts zur 1. LANGEN NACHT der kölner museen.
(14) PLAKATENTWURF, der in einem Wettbewerb des BBK zu den 5 besten zählte. Das folgende "bacterosophische" Kapitel wurde auf Aufforderung des Kölner Stadt-Anzeigers geschrieben und während der 1. LANGEN NACHT der kölner museen (u.a.) erstmals aufgeführt:
vergiss new york - hier ist köln
Eine glatte Lüge! Solche Hochhäuser gibt es hier nicht!
Keine Lüge: Es wird dir nur gezeigt, was du vergessen sollst.
Wieso ich? Wer sollte sich für mich interessieren?
Niemand. Menschen wünschen Bakterien nur ihresgleichen als "Pest an den Hals".
Z.B. den New Yorkern. - Aber warum sehnen Menschen sich selbst nach "Alzheimer"?
Sie wollen nicht - wie die übrige westliche Welt - in den Sog dieser Stadt geraten.
Warum nicht? - Sie steht heute für "Amerika", so wie Paris früher für "Frankreich" stand.
Sehr unangemessen für eine inzwischen mindestens 100-fach größere Metropole!
Nur ein moderater Einstieg in exponentielle Wachstumsraten bakterieller Monokulturen.
Dieser Vergleich wird dir unter Menschen keine Freunde schaffen.
Wieso nicht? - Immerhin ermöglichen zentralistische Konzentrationen steile Aufstiege.
Und jähe Abstürze - wie einst der Kunstmarkt-Crash mit "jungen Wilden".
Verwechselst du da nicht etwas? - War daran nicht auch Köln beteiligt?
Jeder Ort, der wie Köln oder New York Künstler anzieht, produziert Masseneffekte.
Dein "Masseneffekt" war eher Folge einer Inszenierung von "des Kaisers neue Kleider".
Von der sich der Kunstmarkt bis heute nicht ganz erholte.

Aber erholen wird, wie der wachsende Erfolg "offener Ateliertage" zeigt.
Ausgerechnet Atelierbesucher sollen neue Galeriekunden werden?
Ja. Denn Wohlinformierte ohne "Schwellenängste" benennen auch "nackte Kaiser".
Zu Recht oder Unrecht. Je nach Erkenntnisfähigkeit von gesellschaftlichen Kontexten.
Offenere Diskussionen darüber mindern zumindest künftige Absturz-Gefahren.
Ausgerechnet Köln stilisierst du so zum "Kunstdoktor"?
Spotte ruhig. Köln hat Vorteile, die anderen fehlen.
Auf die bin ich gespannt.
Es liegt günstig zwischen Paris und Berlin, Hamburg und Basel.
Das war einmal. Auf der neuen Achse Paris - Moskau liegt nun Berlin zentral.

Nur ein neuer Konkurrent wie einstmals Düsseldorf.
Daher die Parole: Vergiss (ihn wie) New York? Sei selbstbezogen wie ein Bakterium?
Ja. Denn wer sieht in dieser Stadt heute nur noch ein "neues" York?
Ein Ausstellungstitel wie "I love Cologne"(a
*) würde dort beleidigend wirken?
Wohl kaum. Denn New Yorker bezögen ihn vermutlich auf in New York arbeitende Kölner.
Also doch: Köln als Filiale New Yorks!
Niemals. Dagegen spricht schon Kölns wichtigster Vorteil etwa gegenüber Düsseldorf.
Der wäre?
"Jedem Dierchen sing Plaisierchen" zieht als kölsche Toleranz auch KünstlerInnen an.
Und vertreibt sie wieder, sobald diese zu Gleichgültigkeit degeneriert.
Nicht solange Kölner in "offenen Ateliers" mit ihren "Füßen" für deren Bleiben votieren.
___
(
a*) So hieß eine vom damaligen Kölner Kultur-Dezernat organisierte ("programmatische") Kunstausstellung im Museum Ludwig. (Ein Titel, auf den viele Kölner Künstler mit "Unverständnis" reagierten.)